Sonntag, 13. Juni 2010

Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird im Düsseldorfer Handelsblatt vorgestellt.

Für alle die zu wenig Zeit haben, meinen gesamten Artikel zu lesen hier mein Gesamtfazit:

Der Artikel im Düsseldorfer Handelsblatt mit dem Titel "Wie Mittelständler Google richtig nutzen können" vom 13.06.2010 ist die reinste ZEITVERSCHWENDUNG!
  • Keine Fakten!
  • Offensichtliche Werbung unter dem Pseudomantel des Journalismus!
  • Irrationale Angst mache, ohne eine Hilfestellung!
  • und der Hauptbegriff SEO (Suchmaschinenoptimierung) wurde relativ schlecht erklärt
Positiv hervorzuheben:
  • Nichts! Null! Nada! Niente!  (Schade!!)
   K A U M  Z U   G L A U B E N !

Aber fangen wir von vorne an:

Ich war positiv überrascht als ich mitbekam, dass nun auch ein eher breit aufgestelltes Medium, wie die in Düsseldorf beheimatete Wirtschaftzeitung Handelsblatt, sich dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Mittelständer und Firmen angenommen hat und  ein Artikel darüber veröffentlichte. Wie ich mit noch größerem schrecken feststellen musste, hat sogar die zum gleichen Verlag gehörende Wochenmagazin "Die Wirtschaftwoche" diesen Schund 1:1 übernommen.

Haben Journalisten heutzutage den gar kein Schamgefühl mehr? Oder machen Sie sich überhaupt keine sorgen mehr über Ihre eigene Reputation? Die Hamburger Autorin Anja Steinbuch jedenfalls, hat sich mit dem Artikel kein gefallen getan. Hat Sie das Thema überhaupt verstanden oder würde ihr Ursprungstext so dermaßen gekürzt, dass dieser mieser Artikel dabei raus gekommen ist? Frau Steinbuch bitte nicht persönlich nehmen, aber der Artikel ist wirklich unter aller Sa...! Hätten Sie ins Archiv vom Handelsblatt geschaut, hätten Sie bessere Werbung Artikel gefunden ( z.B.: vom 11.09.2006)

Einige Beispiele Gefällig? Ok!
„Die Champions sind hier Suchmaschinen-Versteher und ihr Futter ist Spezialsoftware, mit der sie es schaffen, eine Firma bei Google auf die ersten Plätze zu heben.“
Was ist das den für ein Vergleich??? Ich füttere Google dreimal am Tag mit meiner Software und mein Kunde kommt nach drei Wochen auf die vorderen Plätze!?!?  Ach so ist daß, glauben Sie auch noch an den Osterhasen?

Man man man SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist definitiv kompliziert, aber nur um seine Software an den Man zu bringen, muss man doch nicht den Mond grün anmalen.

Noch so ein „einleuchtendes“ Beispiel:
"Alles dreht sich um die Frage: Wie funktionieren Suchmaschinen und wie nutze ich sie für meine Firma?"
Für die Software Anbieter trifft diese Fragen sicherlich zu. ABER für den Kunden, Mittelständer, Firmen und Selbständigen von Kiel, Hamburg, Bremen bis nach München? Sollte die Frage doch eher lauten: Wie Nutzen meine Kunden die Suchmaschinen und wie bewertet die Suchmaschine dieses Suchverhalten in Form von Suchmaschinenergebnisseiten. Wie passe ich meine Webauftritt an, so dass meine Kunden finden was Sie suchen? Was interessiert mein Kunden eigentlich? Um nur einige der vielen wichtigen Fragen zu nennen. ODER?

Aber wie bei Sandmännchen schließt der Artikel mit einem wirklich an Puderzucker und schlechtem Schreibstiel kaum zu überbieten Satz:
"SEO ist ein Handwerk, das Zeit und Sorgfalt braucht."  
Muß ich dazu noch was schreiben??? Lieber nicht!

Der Rest des Artikels ist wirklich nicht erwähnenswert.
Da keine Fakten geboten werden! Es sich um offensichtliche Werbung unter dem Pseudomantel des Journalismus handelt oder irrationale Angst geschürt wird, ohne eine Hilfestellung geliefert zu bekommen!

Aber der größte Hohn ist ja, dass der Hauptbegriff SEO (Suchmaschinenoptimierung) schlecht verständlich, bzw. für Menschen mit kaum Vorwissen, überhaupt nicht erklärt wird.

Ist jemand anderer Meinung? Dann bitte einfach ein Kommentar hinterlassen oder eine Email schreiben.

Sofern diese nicht beleidigend, rassistisch, sexistisch oder offensichtlich der Unwahrheit entspricht, wird diese veröffentlicht und zur Diskussion gestellt.

Update: 18/06/2010 wie Tadeusz Szewczyk (Danke!) in den Kommentaren richtigerweise schrieb, gehört die Software Firma zur Verlagsgruppe und dass so hoch-gelobte SEO Beratungsunternehmen ist einer deren Hauptkunden.  Die Softwarefirma schreibt seit mind. 3 Jahren Verluste und scheint jetzt dringend kostenlose Werbung zu brauchen.  Deutschland wie weit geht die Korruption??? Wo ist der unabhängige Journalismus???

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